Morbus Parkinson

Cannabinoide und Parkinson

Parkinson ist eine degenerative Erkrankung, die in erster Linie das zentrale Nervensystem betrifft. Auf zellulärer Ebene ist sie von der Zerstörung der Dopamin-produzierenden Zellen, auch bekannt als Neurotransmitter (NT), gekennzeichnet. Dies führt zu einem Verlust der motorischen Fähigkeiten und unbeabsichtigten Bewegungen, auch als Dyskinesie bekannt.

Genau wie die Neurotransmitter, befinden sich auch die Cannabinoid-Rezeptoren im Pars reticulata gennanten Teil der schwarzen Substanz (Substantia Nigra) des Gehirns. Diesen CBD-Rezeptoren werden vorteilhafte medizinische Effekte zugeschrieben, darunter die Reduzierung von Dyskinesien, die Lösung von Körperstarrheit und die generelle Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.

Die Wechselwirkung von Cannabinoiden und Parkinson

 

Eine traditionelle Behandlung gegen Parkinson kann Nebenwirkungen wie Demenz, Depression und kognitive Beeinträchtigungen hervorrufen. Dagegen haben klinische Studien erwiesen, dass eine Cannabinoid-Behandlung wirksam gegen Parkinson ist, ohne dabei Schäden zu verursachen. Mit dem Einsatz von CBD können wir die Lebensqualität unserer Patienten kontinuierlich und ohne psychiatrische Effekte verbessern. [1]

Andere Studien zeigen, dass es wissenschaftliche Beweise dafür gibt, dass Cannabinoide bei einigen Bewegungsstörungen einen therapeutischen Wert besitzen. Verschiedene Cannabinoide können Dyskinesien und einige Formen von Tremor und Dystonie reduzieren, die durch L-DOPA bei der Parkinson-Krankheit verursacht werden. Ausserdem können sie zum Rückgang der Tics beim Tourette-Syndrom und bei hypokinetischen Parkinson-Syndromen beitragen [2].

Quellenverzeichnis für Parkinson und Cannabinoide

[1] Wirkungen von Cannabidiol bei der Behandlung von Parkinson-Patienten: Eine explorative Doppelblind-Studie J Psychopharmacol November 2014 28: 1088-1098, erstmals am 18. September 2014 veröffentlicht

[2] Müller-Vahl KR1, Kolbe H, Schneider U, Emrich HM. Cannabis in Bewegungsstörungen Komplementärmed Forsch. 1999 Oktober; 6 Suppl 3: 23-7.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Die oben stehenden Beiträge dienen einer neutralen Erfahrungs-berichterstattung, die bereits mit Hanf gemacht wurde. Wir übernehmen keine Haftung für den Inhalt dieser Texte und Videos.