CBD ERKLÄRT

Schon seit mehreren Jahrhunderten schwören Menschen auf die positiven Bestandteile der Kulturpflanze. Ein Grund dafür: Cannabidiol. Kurz: CBD. Als eines der vielen, natürlich vorkommenden Cannabinoiden im Hanf werden CBD beruhigende Effekte nachgesagt. Denn: das „Phytocannabinoid“ CBD bringt ein breites Spektrum an Nährstoffen mit sich und kann dank seiner besonderen Beschaffenheit schonend auf innere Prozesse wirken. 


Das macht CBD

Ob Schlafrhythmus, Ess- und Ruheverhalten oder Linderung von chronischem Schmerzempfinden – viele nutzen die positiven Effekte von CBD-Ölen, um im Alltag zur Ruhe zu kommen. Indem das Hanf Cannabinoid körpereigenen Rezeptoren ähnelt, kann CBD auf natürliche Weise am Endocannabinoid-System andocken. Diese sogenannten Typ-1- und Typ-2-Cannabinoid-Rezeptoren sitzen sowohl im zentralen Nerven- als auch im Immunsystem. Über diesen Wirkungsmechanismus wird der Zusammenhang zwischen der Anwendung von Hanf und Regulation von Körpersystemen deutlich: Mit den im CBD enthaltenen Nährstoffen, Mineralien und Co. können wichtige Akteure wie Nerven, Immunzellen oder Verdauungstrakt unterstützt werden. 


Warum CBD nicht berauschend wirkt

Keine Angst vor Hanf: Zwar ist CBD eng mit dem Phytocannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) verwandt, eine berauschende Wirkung haben CBD-Öle allerdings nicht. Entgegen der Bedenken vieler macht CBD nicht high. Denn reines Cannabidiol ist zum einen nicht psychoaktiv, zum anderen garantiert die handverlesene Herstellung aus zertifiziertem Nutzhanf einen THC-Gehalt von unter einem Prozent. 


Entourage-Effekt: Volles Spektrum statt Isolat

Anders als bei Isolaten, bleiben in Vollspektrum-Extrakten alle natürlich vorkommenden Bestandteile der Hanfpflanze erhalten. Darunter neben CBD auch THC – ebenfalls eines der bedeutendsten Cannbinoide in Nutzhanf und Fragment des Wirkungsphänomens von CBD-Ölen: dem Entourage-Effekt. Analog zum klassischen Synergie-Effekt besagt dieser, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Bezogen auf CBD meint das so viel wie: Kein einzelner Bestandteil des Hanfs kann alleine so wirken wie alle zusammen. Aus diesem Grund haben vollwertige Extrakte aus der Hanfpflanze eine bessere Durchschlagkraft als deren isolierte Reinsubstanzen. Somit ist das Zusammenspiel aller Pflanzenstoffe von Nöten, um optimale Voraussetzungen für die Aufnahme im Endocannabinoidsystem zu schaffen. 


Die Rolle des Endocannabinoidsystems

Jeder Mensch und jedes Tier besitzt ein Endocannabinoidsystem (ECS). Als körpereigenes System aus CB1- und CB2-Rezeptoren nimmt es Einfluss auf wichtige innere Prozesse wie psychische sowie physische Befindlichkeit, Magen-Darm-Tätigkeiten oder hormonelles Gleichgewicht. 

Während die CB1-Rezeptoren zur Stimulation von Körperprozessen im Gehirn angesiedelt sind, lassen sich die CB2-Rezeptoren über den gesamten Körper verteilt nachweisen. Erstere dienen der Verarbeitung des Gedächtnisses, motorischen Kontrolle, psychischem Wohlbefinden inklusive Empfindung von Freude und Euphorie, Durchblutungsleistung sowie der Regulierung von Schmerzempfinden. Derweil sind Reduktion von Entzündungsprozessen sowie Schmerzempfinden und Beruhigungswirkung das Steckenpferd der Typ-2-Cannabinoid-Rezeptoren. 

Normalerweise erfolgt die Regulierung durch die Bildung von endogenen Cannabinoiden im Körper selbst. Doch da Hanf Cannabinoide den körpereigenen Botenstoffen ähneln, können sie an den CB1- und CB2-Rezeptoren im Immun- sowie Nervensystem andocken. Auf diese Weise kann CBD einen unterstützenden Einfluss auf den Wirkungsmechanismus im ECS einnehmen: der Regulation relevanter Prozesse, die ausschlaggebend für das Wohlbefinden auf allen Ebenen ist. 


Vollspektrum-Hanfextrakte: alle Pflanzenstoffe in einem Öl

Über 100 verschiedene Cannabinoide, Terpene, Flavonoide sowie zahlreiche Bestandteile wie Omega-3-Fettsäuren und Vitamine – all das steckt in der Kulturpflanze Hanf. Genau diese Inhaltsstoffe auch im fertigen CBD-Öl erhalten bleiben sollen, wird ein spezielles Verfahren angewandt, um den Hanfextrakt schonend aus der Pflanze zu ziehen: die CO2-Extraktion. Durch diesen hochmodernen Vorgang kann die gesamte Bandbreite aller natürlich vorkommenden Komponenten auch im Hanföl nachgewiesen werden. Isolate hingegen bestehen aus reinem CBD, weswegen sie ihre Wirkung laut Entourage-Effekt nur vermindert entfalten können. 


Schonend extrahiert und frei von Lösungsmitteln

Um das CBD besonders schonend zu gewinnen, arbeitet die CO2-Exktraktion in vielen, detailgenauen und technischen Etappen dafür, dass die Pflanzenwirkstoffe naturbelassen extrahiert werden. Das Beste daran: Diese moderne Extraktionsmethode kommt ganz ohne den Zusatz von Lösungsmitteln wie Butan, Alkohol oder Propanol aus. So wird gewährleistet, dass die CBD-Öle 100 Prozent organisch sind.